Judo-Technik

Koshi-guruma

Lerne die Grundlagen von Koshi-guruma und die Beziehung zu O-goshi.

Illustration von Koshi-guruma, einem Hüftrad-Wurf
Technikbild: Bei Koshi-guruma dreht Tori ein, stellt die Verbindung über die Hüftlinie her und dreht Uke wie ein Rad um die Oberkörperkontrolle.

Bedeutung

Hüftrad

Aussprache

ko-schi gu-ru-ma

Worum es in dieser Technik geht

Was der Name bedeutet

Koshi-guruma bedeutet im Judo: Hüftrad.

Kernidee

Die erste Idee ist Wiedererkennen: Verknuepfe den Namen mit der Wurfform, den Partnerrollen und dem Moment, in dem Tori die Bewegung einleitet.

Worauf du im Bild achten solltest

Bei Koshi-guruma dreht Tori ein, stellt die Verbindung über die Hüftlinie her und dreht Uke wie ein Rad um die Oberkörperkontrolle. Achte besonders auf Toris Position, Ukes Richtung und die Koerperlinie, ueber die die Wurfbewegung sichtbar wird.

Was du lernst

  • Erkenne den Namen Koshi-guruma
  • Vergleiche Koshi-guruma mit O-goshi
  • Verbinde den Wurf mit Situationen, in denen Uke kleiner oder vorgebeugt ist

Wichtige Begriffe

Koshi-guruma

Hüftrad

Koshi-guruma ist ein Hüftwurf mit Eindrehen, bei dem Tori Uke mit Oberkörperkontrolle wie ein Rad über die Hüftlinie dreht.

O-goshi

Großer Hüftwurf

O-goshi ist ein grundlegender Hüftwurf. Erst kommen Name und Grundidee, die technischen Details folgen später.

Kuzushi

Gleichgewicht brechen

Kuzushi ist die erste große Idee beim Werfen. Bevor ein Wurf gut funktioniert, muss Ukes Gleichgewicht gestört werden.

Tsukuri

Eindrehen und Ansetzen

Tsukuri bedeutet, den eigenen Körper in die Wurfposition zu bringen, nachdem das Gleichgewicht gebrochen wurde.

Gut zu wissen

Nage-waza: Wurftechniken
Nage-waza ist die Gruppe der Judo-Würfe. Würfe nutzen Timing, Gleichgewicht und Position statt roher Kraft.
Koshi-waza: Hüfttechniken
Koshi-waza sind Wurftechniken, bei denen die Hüfte für die Wurfbewegung zentral ist.