Judo-Technik

O-soto-otoshi

Lerne die Grundlagen von O-soto-otoshi.

Illustration von O-soto-otoshi, einem großen Außensturz
Technikbild: Bei O-soto-otoshi tritt Tori neben Uke, bricht dessen Gleichgewicht nach hinten und bringt ihn gerade nach hinten über das außen angesetzte Bein zu Fall, ohne es wegzusicheln.

Bedeutung

Großer Außensturz

Aussprache

o-so-to o-to-schi

Die Technik verstehen

O-soto-otoshi ist ein Standwurf, bei dem gerade nach hinten über äußeres Bein fällt. Das Bein schafft das Hindernis; Gleichgewichtbrechen und Richtung lösen den Fall aus. Es ist ein Sturz, keine Sichel: Tori schwingt das Bein nicht durch, um Ukes Bein wegzunehmen.

So funktioniert sie

Die Rückwärtslinie schaffen

Bevor das Bein wichtig wird, bricht Tori Ukes Gleichgewicht nach hinten. Ukes Gewicht muss sich hinter die eigene Basis bewegen, damit das gesetzte Bein in Fallrichtung zum Hindernis wird, statt dass Tori den Wurf mit Gewalt erzwingen muss.

Eine Sperre setzen, nicht fegen

Setze das äußere Bein dicht neben Uke und halte es fest und stabil. Seine Aufgabe ist, die Rückwärtslinie zu sperren. Schwingt das Bein durch Ukes Bein weg, ist die für O-soto-otoshi typische Sturzbewegung verloren.

Nah an der Richtung bleiben

Tori bleibt nah genug, um Uke nach hinten zu führen, statt sich selbst wegzulehnen. Die Form ist leichter zu erkennen, wenn Uke gerade über die Sperre fällt, nicht seitlich oder weil Tori ihn nur mit den Armen nach unten zieht.

Häufige Fehler

Das Bein wegsicheln

Ein großes Ausschwingen des Beins lässt die Technik wie O-soto-gari aussehen. Bei O-soto-otoshi bleibt das gesetzte Bein eine Sperre; das Gleichgewichtbrechen nach hinten leistet die entscheidende Arbeit.

Fallen lassen, bevor das Gleichgewicht gebrochen ist

Ohne Rückwärtslinie kann Uke über der eigenen Basis bleiben oder aussteigen. Die Beinposition allein ist nicht der Wurf; sie wird erst wichtig, wenn Uke bereits leichter nach hinten zu führen ist.

Worauf du zuerst achten solltest

Bevor du den Wurf vollständig ausführen willst, erkenne den Unterschied zwischen einer gesetzten Sperre und einem sichelnden Bein. Beobachte dann, ob sich Ukes Gleichgewicht nach hinten bewegt, bevor der Sturz beginnt.

Was du lernst

  • Erkenne den Namen O-soto-otoshi
  • Verstehe die Grundidee der Ausführung von O-soto-otoshi

Wichtige Begriffe